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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Sattel story
BeitragVerfasst: Sonntag 23. Januar 2011, 16:23 

Registriert: 08.2010
Beiträge: 249
Wohnort: Venlo
Geschlecht: männlich
Story 1.

Als ich für mehr als 20 jahren meine erster QuarterHorse kaufte wurde vereinbahrt dass ich beim pferd (import aus USA) auch ein westernsattel von ein renomierte saddlemaker in USA bekommen wurde.
Der marke war und ist immer noch bekannt als ein top produkt.

Nachdem ich dan 2 jahren auf dieser sattel durch reithallen, Eifel und Nordseeküste geritten war ? der sattel wurde sehr intensief verwendet - kamen die erste kleine ?problemchen?.
Als sohn einer altmodische schreiner und enkel von ein schuster kein probleem; leder kaufen, alt teil entfernen und neuteil einbauen.
Es wurden die erste bücher in USA bestellt um zu sehen wie und was.
In die jahren darauf durfte ich feststellen ? an der hand von mein eigener sattel ? das der sattelmacher eine enorme vorliebe hatte für (billige) nägel und krammer (luftdruck nieten).
Es war zum weihnen, soviel ?: schrott? als ich aus meiner sattel holte und wie wichtige teilen genau so ?beschissen? festgenagelt waren als alles andere - überigens für mich DER anlass selber ein sattel zu bauen.
Dieser erfahrung hat sich in der 20 jahren danach nur bestätigt; wenn ich namhaften USA sättel repariere, ist es immer zum lachen (dass weinen habe ich schon daran gegeben) wieviele rostende nägel ich aus so ein sattel holle ? auch bei die ?exclusieve handgefertigte super tolle namen?.
Ich habbe davon bilder, die bei viele leuten ein ?es kann nicht war sein? hervor ruft.

Genau in dieser zeit wurde ich ernant als ?Global Manager? bei meiner arbeitgeber ? ein USA flugzeugmotoren hersteller ? und ich verbrachte dan 5 jahren viel zeit (und freizeit) in USA.
Ich kaufte noch mehr bücher und lernte von An und Al Stohlman?s bücher (ich habe sie leider nie getroffen), das es eigentlich anders sein sollte.
Ich besuchte sattelhersteller und sah dingen..... .
Ich lernte die enorme unterschieden zwischen sattelmacher A und sattelmacher B.
Warauf man achten sollte (und welche kleiner tricks es gibt) um ein guten von ein weniger guten sattel zu unterscheiden.
Und das SCHÖN etwas anders ist als GUT.

Kursen und noch mehr bücher wurden gekauft.
In meiner suche nach sattler die noch auf der An und Al Stohlman art arbeiteten, blieb der zähler aber verdammt niedrig hängen.
Nur einige, wie Richard ?Dick? Sherer, Al Stohlman und Dale Harwood machten noch sattel auf dieser art und weisse.
Der rest ging lieber für metall strainer plate und nägel ? viel nägel.
Auch in Europa traf ich einer sattler die der alte kunst verwendetet : Lucas Hodiamont.
Insgesammt kenne ich +/- 10 -momentan noch aktieve- ?traditionele? sattler.

In mein erster sattel sollte ich auch ? laut aufgabe der kurs - einer ?metal strainer plate? verwenden.
Aber weil ich zu blöt war dieses metal teil in eine richtige (für mich zum sitz formen geeignete) form zu bekommen und ich eine antipatie gegen nägel (der metal strainer plate wird mit mehr als 20 nägel auf den bars gehauen) habe ich den auftrag ?angepast? in einer ?full-leather-seat?.
Und dabei ist es immer geblieben bei holz/rawhide baumen.

Es ist heut zu tage ganze normal dass der sattler eine metal strainer plate verwendet.
Es ist einfach (ich bin blöt), schnell und billig.
Aber ein full-leather sitz lasst sich schöner formen, ist etwas flexibel (so wie der baum), atmet und kommt nie von den bars ab.
Und es ?soll einfach sein? bei ein ?tradioneler? sattel (hé; ich bin auch ein traditionalist).
Lucas Hodiamont hat mal ein vortrag gehalten, wobei er bei der ?metall strainer plate? fast explodiert ist?.
Ich bin kein Lucas, aber da hatte er (und An und Al Stohlman) doch recht.

Ich habe mittlerweile viele sättel gebaut; ein hobby wurde (nach einer krankheit) zum beruf.
Die meiste meiner sättel komen aus der "economy" klasse, weil man in Europa nicht so schnell ? 4000 für ein westernsattel ausgibt.
Ich habe dabei aber immer versucht kwalitatief gute sattel und gut passende westernsattel zu verkaufen.

Das sättel aus der USA ? als ursprungsland ? per definition besser sind als die von aussen USA ist natürlich reiner kluks.
Oft ein urteil von leuten die noch nicht mal wissen wass ein metall strainer plate ist.

Ich behaupte auch nicht dass ein auto aus Deutschland (ursprungsland) besser ist als einer aus USA; ich habe nämlich 0,0 ahnung von auto?s und fahre eine Chevy pick-up (oei oei).

....................................
Hier einige video's;
Schöne sättel aber Al Stohlman wurde weinen.....

Keith Valley.....leider, mit metall strainer plate.....
http://www.youtube.com/watch?v=fRee5IsIgwY

Hier "McCal'' (erst nich etwas uber ein uhr aber ab 3:45 ein sattel).
Nicht nur ein metall strainer plate, aber auch erst der seat erst fertig gesnitten und
danach (nas) in form gebracht: Laufende band arbeit; sowas wird mit ein custom made sattel nicht klappen.
http://www.youtube.com/watch?v=IkB88CNT ... re=related
http://www.youtube.com/watch?v=k3YnWcWd ... re=related

.
.

Story 2.

Mein erster westernsattel passte super auf mein Pferd.
Wusste ich viel?
In meine ?nul erfahrung? hatte ich gar nicht daruber nachgedacht, ob der sattel mein pferd passen wurde.
Der verkaufer wusste es doch?
Hoffentlich, ja doch?

Glück gehabt.
Nicht ich, aber mein pferd.
Glück für mein pferd, so wie 80% aller westernpferden die unter ein westernsattel laufen.
Die andere 20% haben pech und leiden unter ihr sattel langsam vor sich hin.

Ich habe schon erzählt das ich irgendwan dan bücher über sattel gekauft habe; viele bücher.
Und ein davon war ein buch von eine herr Beatie ? lehrer an der uni in Oklahoma ? specialist in bio-mechanica (pferden) und pferd-sattel-zaumung.

Oei, da wurde ich rot.
Rot über mein eigener kurzsichtigkeit und dumheid; ich hatte mein pferd einfach etwas ?auf gut Glück? gekauft.
Zeitdem ist pasform bei westernsattel für mich das wichtigste thema überhaupt.
Wenn ich wählen musste aus ein schlechter sattel der perfekt passt oder ein super sattel der nicht past, wurde ich garantiert der erste wählen.
Ich erwarte von mein pferden einiges, und kann das nur wenn mein pferd ?unbelasstet? und ?uneinbeschrenkt? arbeiten kan.

In den jahren nach mein roter kopf, habe ich ?gott sei dank? festgestellt dass ich nicht derc einzige ?dumme? war / bin.
Es ist erstaunlich wie viele westernreiter ein sattel kaufen, ohne nach zu denken über pasform.
Oder pasform als ?es wird schon gehen? zu betrachten.
Bis hier kan ich leuten dan auch nicht übel nehmen, ich daxhte genau das gleiche.

Es wird aber anders, als men die leute erklärt, das pasform für ein pferd das A und O ist beim sattel kauf und wenn der reiter dan dieses argument zur seite schiebt, mit der meinung das sein pferd ein ?algemeine?, oder ?standaard? mass hat, und es alles so wol richtig ist.
Mein pferd is ein altes stock type und mein sattel ist spezial dafur geeignet.
Ist natürlich bla bla, weil schuhgrösse 45 nicht immer schuhgrösse 45 ist.
Die damen unter uns wissen, das noch besser.
Das ein Quarter nicht gleich ein Quarter ist kan jeder mit mehrere pferdenselber sehen.
Wir haben 5 QH?s aber nur 2 davon haben der gleiche ?grösse QH 45?.

Noch bedenklicher ist der verkaufer von westernsattel, die für der anprobe am stall komt mit eine anhänger voll sättel und mit seiner hand (wie ein blinde) beurteielen kann ob der sattel past.
Dass das eben nicht der fall ist beweist eBay.de, wo mann durchschnittlich 600 sättel kaufen kann, die alle nach ein jahr nicht mehr passen.
Alsob die pferde alle gewachsen sind; ja ja.

Wenn mann ein westersattel kauft hat man viel mehr problemen ein passender sattel zu finden als beim kauf eines Englisches model.
Ein westernsattel hat eine holzbaum (oder ahnliches) und kein kissen.
Baumenhersteller haben alle ihre eigene vorliebe für formen der bars, kurven, linien und winkel.
Und man kann nicht unter ein westersattel sehen ob er passt ? es sei dan man hebt der sattel auf .....
Folgen sind bridging, rocking und zu enge bars.
Und auch das beste sattel der welt ist nur so gut wie er passt.

?....the saddle tree ? the saddles frame ? is critical for saddel fit.
If the tree does not fit the horse, neither will the saddle....?
Dale Harwood, Peter Campbell, Chuck Stormes, Steve Mecum.

Und das pasform ein grosses problem ist, sieht mann an dass wachsende anzahl pferde-fysiotherpeuten, die alle de händen voll haben.

Mein erster QH hatte einfach glück.
Die 5 die danach, wissen nichts vom sattel-glück; die haben einfach ein gut passendes westernsattel bekommen.
.
.

_________________
MFG
Louis van Kerkhoff
. .
www.vaquerosaddlery.de
www.dutch-remuda.nl


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Montag 24. Januar 2011, 19:47 

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pocavistaranch hat geschrieben:
Mensch Louis, bei Keith Valley z. B. könntest Du noch prima was lernen! :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Montag 24. Januar 2011, 19:48 

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sablou hat geschrieben:
Sicher; sehr sehr viel.

Auch wie man zum beispiel, ein metall strainer plate AUF leather fillers setzt, die dan mit 20 nägel fest tackert um dan auf der metall strainer (welcher kleber hallt langer als 5 jahren leder auf metal?) somit die höhe der sitz ein richtiger eier-brecher wird.

Jetzt kommen wir bestimmt in der ecke wo der blinde der ein-auge erzählt wo er hinpinkeln soll.....
Komm komm; erst selber ein (nurs 1) sattel aus einander (nur aus einander) holen und dan ander erzählen was noch zu lernen ist.....


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