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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Mir fehlt ein klares Antwort ....
BeitragVerfasst: Dienstag 16. Juli 2013, 16:27 
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Hatte übrigens gerade eben einen Arabär hier zum Unterricht, kenne ihn seit er 3 ist. Das ist auch so ein Clown, der kann alles....aber ob er will ist immer fraglich :roping:

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 Betreff des Beitrags: Re: Mir fehlt ein klares Antwort ....
BeitragVerfasst: Dienstag 16. Juli 2013, 16:32 
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 Betreff des Beitrags: Re: Mir fehlt ein klares Antwort ....
BeitragVerfasst: Mittwoch 17. Juli 2013, 11:29 
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sablou hat geschrieben:
Auch kommen mir (dann wieder) viele Fragen beim Betrachten einiger Videos. So sehe einerseits bekannte 'Vaqueros' (z.B. bei der Californios) die an einem Spade Bit 'hängen' auf eine Art und Weise die ich meinem Pferd nicht antun werde (und kann, weil er sofort beleidigt wäre und das zu Recht).
Der "Californios Ranch Roping & Stock Horse Contest" und ähnliche Veranstaltungen sind leider auch nur Turniere, mit zum Teil merkwürdigen Regeln. So bekommen Reiter mit Pferden ab einem Alter von X Jahren (7 beim "Californios") Strafpunkte wenn Sie in der Hackamore reiten, obwohl doch gerade hier bekannt sein müsste dass die Ausbildung zum Bridle Horse viele Jahre dauert, und die Pferde traditionell erst mit 4 Jahren gestartet werden. Unter anderem deshalb startet z.B. Jeff Sanders auf solchen Turnieren erst gar nicht. Bei manchen Veranstaltungen gibt es auch Pluspunkte, wenn ein Pferd im Spade Bit geritten wird – das kann für Wettkampf-geile Teilnehmer ein Anlass sein, ihr Pferd im Spade Bit vorzustellen, obwohl es dafür (noch) nicht bereit ist.
Was ich damit sagen will: Sobald es um Punkte, Ehre, und/oder Geld geht, ist schnell schon 'mal Ende mit den "guten Manieren". Deswegen beurteile ich den Sinn und Zweck eines Spade Bits (und jedes anderen Ausrüstungsgegenstandes) nicht aufgrund von Turniereindrücken, wo irgendwelche Leute falsch damit umgehen. Die Qualität eines bestimmten Autos stellt sich für mich ja auch nicht als schlecht dar, nur weil ich jemand in solch einem Auto schlecht fahren gesehen habe.

Zitat:
Anderen erzählen mir von Mähnehaaren zwischen bit und romal, als ob der Spade ein art zauberei ist, nur für der absolute 'horseman'.
Das war als Test für den Reiter gedacht, um zu sehen ob seine Hände fein und ruhig genug sind um mit Spade Bit reiten zu dürfen.

Zitat:
Und dan noch der sache wobei ich gelernt habe das mein pferd auf mein 'sitz' gelengt werden soll und nicht aufs gebiss (welche auch immer).
Hm, wenn ein Pferd NUR per Sitz geritten wird, würde es ja auch keine Hackamore brauchen …

Zitat:
Leider hat mein pferd bei jeder von dieser spade's nach dem reiten angegeben dieser dingen nicht zu mögen. Beim ausnehmen beisst er fest auf dieser dingen und beim nächste herein tun macht er einfach das maul nicht mehr auf. Komme ich aber 2 minuten später mit zB sein myler bit, öffnet er von selbst sein mail und frest das gebiss buchtsäblich auf.
Es kann doch durchaus sein dass dein Pferd kein Spade mag (ich mag zum Beispiel keine Schnecken, obwohl sie für Andere eine Delikatesse sind – ich bin einfach kein "Schneckenmann").
Meine Stute saugt sich das eine Mal ihr Spade hoch, ein anderes Mal muss ich sie überreden das Maul aufzumachen. So oder so, einmal im Maul, "legt sie es sich zurecht" und lutscht begeistert am Cricket. Ob sie vorher das Bit selbst aufgesaugt hat, oder sich bitten ließ es ins Maul zu nehmen, kann ich keinen Unterschied in ihrer Zufriedenheit entdecken nachdem sie es gepackt hat. Und manchmal gibt sie es nach dem Reiten einfach her, ein anderes Mal hält sie es noch eine Weile im Maul – ist das Eine besser als das Andere? Ich denke nicht (ich bleibe nach einem sehr guten Essen manchmal noch eine Weile sitzen, ein anderes Mal stehe ich ziemlich bald auf – beides hat nichts damit zu tun ob es mir geschmeckt hat).

Liebe Grüße,
Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: Mir fehlt ein klares Antwort ....
BeitragVerfasst: Samstag 27. Juli 2013, 11:45 

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Spade bits / signal bits und zungenfreiheit.
Les Voght erklärt...

http://www.youtube.com/watch?v=EYlW9mz9jFw

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 Betreff des Beitrags: Re: Mir fehlt ein klares Antwort ....
BeitragVerfasst: Sonntag 28. Juli 2013, 08:52 
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sablou hat geschrieben:
Spade bits / signal bits und zungenfreiheit.
Les Voght erklärt...

http://www.youtube.com/watch?v=EYlW9mz9jFw

Ich bekomme da keinen Ton, nur Bilder.

Hier ist ein Artikel von Les Vogt zum Thema:
http://www.lesvogt.com/straight-up-in-the-bridle/

Darin erzählt er allerdings dass er die Pferde vor dem Spade mit einem Medium oder Low Port Bit reitet, redet von Leverage (Hebelwirkung) und dass er den Curb Strap (Kinnriemen) zunächst wie bei einem Hebelgebiss einstellt, und behauptet dass eine Zungenfreiheit das Spade Bit bequemer für die Pferde machen würde - ziemlich genau das Gegenteil von dem, was Leute wie z.B. Jeff Sanders, Mike Bridges, Richard Caldwell, usw. erklären ...

Liebe Grüße,
Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: Mir fehlt ein klares Antwort ....
BeitragVerfasst: Sonntag 28. Juli 2013, 10:41 

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Ich schmeisse alle Meinungen in einer grosser Topf und rühre ...

ABER jetzte mal was serieuser :
Auch mit dem geliehene Spade (JW) von ThomasR (dafür ganz viel Dank Thomas) gab / gibt es problemen.
Das JW bit im Mund bringen ist nur einmal (das erste mal) ohne problemen gegangen, danach musste ich mein pferd wirklich das Maul aufmachen und das bit einbringen. Etwas das er mit kein anderes bit macht (alle werden 'aufgefressen')
Heraus nehmen ist kein problem (war mit andere spades auch problematisch).
Reiten ging bis gestern ganz gut ; bis gestern.....
Dan auf einmahl fing Jerry im galop an mit sein kopf nach oben und unter zu 'schlagen' : ein deutlicher "es ist etwas nicht in ordnung" signal...
Nach einigem suchen von mir und special Sabine (mein Frau) kamen wir zu DER Antwort auf ALLE problemen.
Wir haben das spade bit und seiner lage in Jerry's maul in alle ruhe untersucht. Die lage von stange und kupferstangen auf der zunge, die lage der spade. Und Jerry wollte das wir herausfinden was nun los war.......
Und unserem befund war so was von klar ......
Jerry hat eine sehr kleine mundspalte ; dass kan man schon sehen wenn er ein apfel oder sowas isst.
Dazu kommt das er - auch laut tierartzt- sehr stark ausgeprägte hengstenzähnen hat, die auch noch ziemlich weit nach hinten sitzten.
Ergebnis : zwischen mundwinkel und hengstenzähnen passt einfach kein spade mit kupferstangen durch. Das ganze ist einfach zu breit um in den gegeben raum zu passen !!
Ich habe unser befund getested, durch der spade wirklich hoch in der mundwinkel zu ziehen (kopstück kleiner) : und sehe da, problem weg : Pferd lauft wie ein nähmachine, nur das gebiss wird viel zu stramm im mundwinkel gezogen.
Wenn ich das gebiss wieder etwas senke lass, ; problemen (arme kerl).
Ich habe auch mit der Myler nachgesehen, um fest zu stellen das da das mundstück noch etwas hinter die hengstzähnen liegt und dan gerade noch in der mundwinkel (mit 2 falten) passt.
Mit andere worten : Ein spade mit kupfer bars ist einfach zu breit für Jerry.

Bleibt vielleicht ein Spade ohne kupfer bars - die stange wird dan so breit sein wie bei ein anders gebiss.
Da ich noch einige santa barbara cheecks habe werde ich hier selber etwas bauen, weil in meiner nachforschung ich doch auch einige 'andere ansichten' zur spades gefunden habe, die ich dan gerne mit einbeziehen möchte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Mir fehlt ein klares Antwort ....
BeitragVerfasst: Mittwoch 9. Oktober 2013, 11:09 

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Zeit einige Wochen geht Jerry auf ein San Joaquin mouthpiece / Sante Barbara shanks.
Dieser hat ein spade, allerdings etwas smaller als den meisten spades, und es 'fehlen' die kupfer bars die oberhalb den shanks bis zum spade gehen.
Durch die fehlende bars, kommt der mouthpiece nicht auf die (grosse) hengstzähnen und wird das gebiss mit leibe getragen.
Wir werden die nächte monaten damit reiten und sehen was passiert.
Nochmals dank ThomasR für deine bemühungen, rat und feed-back....


Ich wollte noch ein andere serie von bemerkungen hier los lassen :
Es kommt mir immer mehr und mehr vor, das von viele leuten das reiten auf spade bit von einer hauch mystiek umgeben wird, die es mehr 'special' macht als das ICH es erfahre.
Ja, es ist eine feine art von reiten, aber manchmal kommt es vor alsob es heilig ist oder mindestens von einigen heilig gemacht wird.
Ich war (auch) auf der suche nach dieser mystiek, habe sie leider (in meine nüchteren Holländische art) bis jetzt nicht gefunden (bis jetzt - vielleicht kommt es noch).
Und der grosse bestätigung für mich das es nicht so mystiek ist wie 'verkauft', wurde starker nachdem ich der DVD set von Buck Brannaman gekauft und angesehen habe : "The making of a Bridle Horse".
WIEDER erzählt und erklärt Buck mit beide beinen auf den boden das wie und warum. Nichts mystiek, nichts 'schweben über den wolken' nein ; 'einfach' horsemanship.

.....die leuten die mit ein spade bit bis ins innere von ihre pferden arbeiten können, sollen das mal deutlich erklären.....

Bis zum nächst

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 Betreff des Beitrags: Re: Mir fehlt ein klares Antwort ....
BeitragVerfasst: Donnerstag 10. Oktober 2013, 22:04 

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sablou hat geschrieben:

.....die leuten die mit ein spade bit bis ins innere von ihre pferden arbeiten können, sollen das mal deutlich erklären.....


Jeder gute Reiter ganz unabhängig von der Reitweise arbeitet bis ins Innere -- mental und physisch -- seines Pferdes. Dort sind seine Gedanken und die Muskeln und Gelenke, mit deren Hilfe ein Pferd sich bewegt. Wer nicht fühlt, welcher Muskel seines Pferdes verspannt oder schwach ist oder ob sich die richtigen Gelenke beugen und wie sie sich beugen, kann die Bewegungen seines Pferdes nicht verbessern.

Mit Mystik hat das nichts zu tun. Die Zäumungen der kalifornischen Reitweise erlauben im Vergleich zu anderen Zäumungen einen besonders umfangreichen und subtilen Informationsaustausch zwischen Reiter und Pferd, so dass er besonders gut erfühlen kann, wo in seinem Pferd was passiert.

Nichts Heiliges, nichts Mystisches. Sondern: Zuhören (der Reiter dem Pferd und das Pferd dem Reiter), (Ab-)Warten (der Reiter, bis das Pferd so weit ist und das Pferd, was der Reiter von ihm möchte), (Er-)Fühlen (der Reiter das Pferd und das Pferd den Reiter) in Verbindung mit soliden Kenntnissen biomechanischer Grundlagen der Reiterei. Und was man im Dialog mit seinem Pferd und mit Geduld und Achtsamkeit erreichen kann, kann einen schon ins Schwärmen bringen--ganz ohne Mystik.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mir fehlt ein klares Antwort ....
BeitragVerfasst: Sonntag 13. Oktober 2013, 16:00 

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Jeder gute Reiter ganz unabhängig von der Reitweise arbeitet bis ins Innere -- mental und physisch -- seines Pferdes. Dort sind seine Gedanken und die Muskeln und Gelenke, mit deren Hilfe ein Pferd sich bewegt. Wer nicht fühlt, welcher Muskel seines Pferdes verspannt oder schwach ist oder ob sich die richtigen Gelenke beugen und wie sie sich beugen, kann die Bewegungen seines Pferdes nicht verbessern.


:rolleyes:

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