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 Betreff des Beitrags: Wie baue ich einen Anbindebalken?
BeitragVerfasst: Mittwoch 16. Juni 2010, 19:50 

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Zuletzt geändert von JustaPeachOfaGirl am Freitag 1. April 2011, 18:27, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 17. Juni 2010, 08:12 

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Hi

Den Letzten, den ich gesetzt hab, sieht so aus...

Bild

Ich grabe die ein.
Mindestens 60cm tief.
Wo der Balken aufgelegt wird, scheide ich mit der Kettensäge ein V rein.
Die Bleche zur Befestigung kann man aus dem Bauhaus holen.

Was auch gut geht sind Bahnschwellen.
Die halten ewig und dann als Balken oben drauf einen Baumstamm.
Dafür ein hartes Holz wählen, sonst fressen sich die Pferde flott durch.

Wir hatten ne Zeit Ringschrauben eingedreht und dort nen Anbindestrick durchgeführt, der am Ende einen Holzklotz hatte.
Dann brauchte man nicht mehr anzubinden.
War auch nicht schlecht.

Aus Metall haben wir keine Anbindebalken.

Viel Spaß
Lothar


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BeitragVerfasst: Donnerstag 17. Juni 2010, 08:52 

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BeitragVerfasst: Donnerstag 17. Juni 2010, 10:37 

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Lothars Pfosten scheinen aus Telegrafenmasten geschnitten zu sein. Die halten schon ein paar Jahre.
Wir haben Ringe im Mauerwerk... kann also nix konstruktives beitragen.

Lothar, dein neuer Sattel ist schick! :mrgreen:


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BeitragVerfasst: Donnerstag 17. Juni 2010, 20:31 

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Yepp,
das sind alte Telegrafenmasten.

Wie gesagt, ideal sind Bahnschwellen.
Die Dinger halten locker 20 Jahre.
Der Querbalken ist eher hinüber, weil die Pferde dran knabbern.

Einbetonieren kann man, hat aber viel Spaß, wenn das Zeugs raus muss.
Budelst du 80cm tief, dann bekommt kein Pferd einen Balken raus gezogen.
Ist die sichere Seite.

Eisenrohre mag ich nicht.

Yohh Paul, ich bin mit dem Ding zufrieden ;)

Lothar


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BeitragVerfasst: Donnerstag 17. Juni 2010, 21:51 

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 Betreff des Beitrags: Bahnschwellen und Telegrafenmasten
BeitragVerfasst: Freitag 18. Juni 2010, 10:55 
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Liebe Anbindebalken- und Zäunebauer,

Bahnschwellen und Telefon- bzw. Strommasten sind mit giftigsten Chemikalien imprägniert (das ist der Grund warum sie so lange halten), und es ist schon lange nicht mehr erlaubt (in diesem Fall aus sehr guten Gründen) sie zu irgend einem anderen Zweck zu benutzen als dem ursprünglichen (also eben als Eisenbahnschwellen, Telefonmasten oder Strommasten); selbst das "In Verkehr Bringen" ist strafrechtlich verboten.
Viel wichtiger als solche Verbote finde ich allerdings die Gesundheitsgefährdung unserer Tiere durch solche Materialien. Nicht zu vergessen die möglicherweise entstehenden Kosten, wenn eine zuständige Behörde Wind davon bekommt, dass solche Materialien "artfremd" verbaut wurden - dann steht ganz schnell eine teure Entsorgung als Sondermüll ins Haus.

Hier 'mal ein paar Texte dazu aus dem Internet, und zwei Links zu behördlichen Texten:

Bei den zur Imprägnierung früher verwendeten Holzschutzmitteln handelt es sich um Teeröle (insbesondere Kreosot) und damit um komplexe Stoffgemische mit einer Fülle von Einzelkomponenten, die erhebliche Anteile an krebserzeugenden Stoffen, wie das vielfach als Leitsubstanz gewählte Benzo(a)pyren, enthalten. Bei älteren Bahnschwellen ist regelmäßig ein höheres Gefahrenpotenzial anzunehmen, weil die zur Imprägnierung verwendeten Teeröle hohe Gehalte dieser krebserzeugenden Stoffe aufwiesen.

Teerölimprägnierte Bahnschwellen und Leitungsmasten gelten als gefährliche Abfälle. Auch nach langjährigem Einsatz verbleiben etwa 2/3 der ursprünglichen Teerölmenge im Holz. Teeröle sind umweltgefährdend und gesundheitsschädlich für den Menschen, Tiere und Pflanzen. Insbesondere Hautkontakt kann krebserregend sein. Problematisch ist auch, dass die Teerölimprägnierung oft aus der Oberfläche des Holzes dringt. Dadurch kann es bei Hitze zu Geruchsbelästigungen kommen. Aus diesen Gründen ist es verboten, mit Teerölen behandelte Holzerzeugnisse zu verwenden und in Verkehr zu bringen. Das Verwendungsverbot gilt nur dann nicht, wenn diese Erzeugnisse wiederum entsprechend ihrer ursprünglichen Zweckbestimmung eingesetzt werden, d.h. Bahnschwellen werden wieder als Bahnschwellen verwendet und Leitungsmasten als Leitungsmasten.

Manche Grundbesitzer nutzen Bahnschwellen, Strom und Telefonmasten gerne als Weidezäune oder zur Gartengestaltung, weil diese so fäulnisbeständig sind. Grund hierfür ist die Imprägnierung des Holzes mit Teeröl. Teeröl erkennt man am unangenehm stechenden, starken chemischen Geruch und an den schwarzen, klebrigen Anhaftungen.
Teeröl enthält giftige Substanzen, die bei Kontakt zu Gesundheitsgefährdungen führen. Die in den Teerölen enthaltenen Stoffe sind teilweise hochgradig krebserregend. Die Stoffe dunsten oder "schwitzen" zum Teil noch nach vielen Jahren aus oder werden z.B. über Hautkontakt aufgenommen. Insbesondere ist der Hautkontakt gefährlich, er kann krebserregend sein.
Die Abgabe von teerhaltigen Bahnschwellen, Strom- und Telefonmasten an Privatpersonen ist gesetzlich verboten. Verwendung und Verkauf von imprägnierten Bahnschwellen, Strom-, Telefonmasten und auch Hopfenstangen steht nach den Vorschriften der Chemikalienverbotsverordnung unter Strafe. Auch die Verwertung dieser Hölzer im Hausbrand ist vom Gesetzgeber nicht zugelassen.
Eingebaute Schwellen die vor dem 01.04.1992 gekauft und eingebaut wurden, können im Erdreich bleiben, dürfen aber nicht weiter- oder wiedergenutzt werden. Alle nach diesem Zeitpunkt erworbenen und verbauten Bahnschwellen müssen entfernt und einer Entsorgung zugeführt werden. Wenn die Bahnschwellen nachweislich vor 15 Jahren zuletzt imprägniert worden sind ist eine Entsorgung meist unproblematisch. Neuere Schwellen müssen vor der Entsorgung immer untersucht und ggf. als Sonderabfall entsorgt werden.
Die Verwendung und die Veräußerung von Bahnschwellen (aber auch von imprägnierten Leitungsmasten und Pfählen) steht nach den Vorschriften der Chemikalienverbotsverordnung unter Strafe.

http://www.gesetze-im-internet.de/chemverbotsv/BJNR172010993.html

http://www.dithmarschen.de/media/custom/164_4522_1.PDF

Holt euch im Sägewerk/Holzhandel richtig dicke Kant- oder Rundhölzer, streicht sie mit einer ungiftigen Zaunlasur, und die Pferde werden es euch danken.

Thomas


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