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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Heuraufe
BeitragVerfasst: Mittwoch 19. Dezember 2012, 15:56 

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Hallo Gemeinde,

nach langem Zögern (der Preis hat mich geschockt) habe ich mich nun doch dazu "überwunden" meinen beiden Pferdchen (Paint 17 Jahre, Hafi 12 Jahre mit genetisch verankerter Todesangst vorm verhungern :lol: ) eine überdachte Heuraufe zu spendieren.

Wie sind denn so Eure Erfahrungen hinsichtlich des Heuverbrauchs???

Bisher hatte ich 2 - 3 mal täglich pro Pony jeweils ca. 2 kg Bioheu im Heunetz, dazu ganztägig Koppel und abends eine Schippe Hafer "gereicht".

Wir befinden uns definitiv in der Phase der Erhaltungsfütterung, also kein großer Kalorienverbrauch.


Ich befürchte "Fressorgien" des Hafis, was meint ihr dazu?

Weihnachtliche Grüsse aus dem Bayrischen Wald.

Gerhard

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 Betreff des Beitrags: Re: Heuraufe
BeitragVerfasst: Mittwoch 19. Dezember 2012, 18:26 
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Hallo Gerhard,

reichlich Erfahrungswerte zu Heuraufen kann ich leider nicht liefern, doch darüber
LeaderOfThePack hat geschrieben:
..., Hafi 12 Jahre mit genetisch verankerter Todesangst vorm verhungern ...
habe ich gerade soooo herzlich lachen müssen ...

Ich habe selbst 2 Haflinger (7 + 23) und der Oldie würde definitiv nicht mehr von der Heuraufe weggehen bis der letzt Halm verspeist ist und würde mich abends hungrig anschauen. Es soll ja Pferde geben die irgendwann satt sind und dann aufhören - mein Youngster macht das. Aber volle Raufe anstatt mehrmals tägliche Rationen, wären für den Oldie undenkbar. Ich hatte das schon mal über einige Wochen als Einstellerin - da war die Raufe immer voll - und er wurde in null komma nix kugelrund.

Schöne Grüße aus Mittelfranken ;-)

Sonja

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„Jedesmal, wenn du alle Antworten gelernt hast, wechseln die Fragen.“ Oliver Otis Howard (1830-1909)


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BeitragVerfasst: Mittwoch 19. Dezember 2012, 18:27 
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es gibt Großraumheunetze für die Ballen in der Raufe in verschiedener Maschenweite.
Von den Abdecknetzen zur Ladungssicherung rate ich ab, die sind sofort durchgebissen.

Grüße Christiane

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BeitragVerfasst: Mittwoch 19. Dezember 2012, 18:39 

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DAS Gen hatte mein Hafi auch :mrgreen:

Willst Du denn über das Heu in der Raufe ein Netz machen, um das Fresstempo zu verlangsamen? Und trotzdem 2x am Tag füttern? Oder willst Du die Raufe anschaffen, um nur noch 1x pro Tag oder sogar noch seltener füttern zu müssen, also Rundballen rein und wenn leer, den nächsten? Deinen Hafi kenne ich nicht. Für meinen Hafi wäre Heu ad libitum nie und nimmer in Frage gekommen. Der hatte erstens keine Füllstandsanzeige, um zu wissen, wann man aufhören kann zu essen. Und zweitens ein Fresstempo, mit dem kein anderes Pferd mitkam; er hat sein Heu förmlich eingesaugt. Bei gemeinsamer Raufe hätte er den anderen einen Teil ihrer Portion weggefressen. Er wäre geplatzt und die anderen hätten knurrende Mägen gehabt.

Bei meinen Pferden habe ich es genau so gemacht, wie Du jetzt mit den Netzen mehrmals am Tag. Für meinen Hafi war das die beste Lösung. Er war immer sportlich schlank, aber nur, weil ich ihn viel geritten und sehr auf sein Futter geachtet habe. Sobald ich ihn weniger geritten habe, musste ich das Futter so deutlich reduzieren, dass es mir schon leid getan hat. Aber Rehe oder EMS wollte ich ihm unbedingt ersparen.

Nachtrag zu Heunetzen als Abdeckung in Raufe: Selbst bei den Heunetzen hatte mein Hafi eine unglaublich schnelle Technik entwickelt. Der fraß fast so schnell wie ohne Netz. Die nächst kleinere Größe wären dann Windschutznetze gewesen...


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BeitragVerfasst: Mittwoch 19. Dezember 2012, 18:51 

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Tja, so grundsätzlich wäre meine Idee schon einen Rundballen da reinzustellen, ein entsprechend engmaschiges Heunetz drüberzustülpen und den Herrschaften die frei Wahl zu lassen, wann sie fressen möchten. Ich habe schon einige Meinungen dazu gehört, dass nach einiger Zeit ein gewisser Gewöhnungseffekt eintritt und die Pferde schon "begreifen", dass es immer was gibt und sich die Futtermengen auf ein normales Maß regulieren. Das wäre natürlich meine grosse Hoffnung. Aber wie war das mit der fehlenden Füllstandsanzeige?

[img][img]http://i91.photobucket.com/albums/k316/chippler/Horses/011.jpg[/img][/img]

Man wird sehen, jedenfalls herzlichen Dank für die Tipps. Ich seh schon, ich darf wieder viiiiiiiiiiiel mehr reiten.

Gruß

Gerhard

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BeitragVerfasst: Mittwoch 19. Dezember 2012, 20:21 

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LeaderOfThePack hat geschrieben:
Ich habe schon einige Meinungen dazu gehört, dass nach einiger Zeit ein gewisser Gewöhnungseffekt eintritt und die Pferde schon "begreifen", dass es immer was gibt und sich die Futtermengen auf ein normales Maß regulieren.

Bei einem Hafi??!! ROFL

Aber im Ernst: Ich würde es mir sehr überlegen mit der Raufe. Ich habe viele Pferde - quer durch alle Rassen, nicht nur Hafis & Co. - in meiner Kundschaft, die zu fett sind, obwohl sie sogar einigermaßen häufig geritten werden. Das, was mit den Pferden heutzutage gemacht wird, ist nichts weniger als "Arbeit". Die brauchen so wenig Futter, dass es schon manchmal gemein ist. Aber es hilft nichts. Ich bekomme leider immer wieder Fälle von Rehe und EMS mit. Das ist so traurig. Habt Ihr schon mal in die Augen eines Rehepferdes gesehen? Das müssen Schmerzen sein. Es gab schon Fälle, in denen ich den Besitzer über ein oder sogar zwei Jahre immer wieder gesagt habe, dass sie die Pferde abspecken müssen, sich aber nichts tat. Dann standen die Pferde auf einmal mit eingegipsten Beinen in der Klinik wegen Rehe und dürfen - erst fünfjährig!! - im Leben nie wieder auf eine Weide. Da könnte ich echt manchmal Heulen. Denn es müsste ja nicht sein.

Es ist nicht bei allen Pferden einfach, aber es geht. Dann kann auch ein Hafi (ehemaliges Schlachtfohlen, auf den Bildern ausgewachsen, Stm. 1,50) so aussehen:
Bild Bild


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BeitragVerfasst: Mittwoch 19. Dezember 2012, 20:54 

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Sehr schön. Da sieht man aber auch die "Arbeit" die da drinsteckt.


Hier mal ein Bild von "uns" in jungen Jahren (da war er 4).

Bild

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BeitragVerfasst: Mittwoch 19. Dezember 2012, 21:13 

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Dasselbe Pferd? Ui, wie chic, wenn er gearbeitet wird. Na, dann ist es doch ganz einfach: Raufe kaufen und die Zeit, die Du beim Füttern sparst, zur Reitzeit machen. Dann sind alle glücklich :-D


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BeitragVerfasst: Mittwoch 19. Dezember 2012, 21:30 

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Ja, dasselbe Pferd.
Da waren wir aber auch mindestens 4 mal die Woche minimum 2 Stunden im Bayrischen Wald kraxln. Praktisch jede freie Minute auf dem Pferd verbracht.
Dann nimmt der Job einen immer mehr in Anspruch und dann stellte sich bei uns nochmal Nachwuchs ein und irgendwann musste ich Prioritäten setzen.
Nachdem weit und breit in meiner Umgebung auch kein anderer "Pferdeverrückter" ist bin ich derzeit eben nur noch alleine unterwegs und da geht auch immer das zweite Pferd als Handpferd mit. Da wird das Reiten dann auch ganz schnell zur "Bewegungstherapie". Ab und zu melde ich uns mal wieder für irgendeinen Kurs oder Wanderritt an, damit ich schon fast dazu gezwungen bin, regelmäßig etwas auf Kondition hin zu arbeiten.

Bild

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BeitragVerfasst: Mittwoch 19. Dezember 2012, 21:40 
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Sind ja doch einige Hafi-Reiter hier dabei :mrgreen:

Schöööön :mrgreen: ... nur komisch, dass man sich ausgerechnet bei einem Thema übers Fressen trifft :mrgreen:

Wenn man auf den Link unten klickt, kann man meine >auch recht sportlichen< Jungs sehen.

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