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 Betreff des Beitrags: Eindecken
BeitragVerfasst: Samstag 28. November 2009, 11:30 
Administrator

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ich habe diese Frage vor ca 2 Wochen schon mal im Wittelsbürgerforuim gestellt. Mich würde aber viel mehreure Meinung dazu interessieren
(wahrscheinlich weil ich meine Beobachtungen einfach nicht glauben oder wahrhaben will)

um es vorweg zu sagen, ich bin ein großer Freund von Robusthaltung und 'keep it natural', aber es geht nicht um meine Meinung sondern um die Bedürfnisse des Pferdes .....

hier ist mein Problem.....

meine 2jährige stand bis zum Frühjahr in einem Laufstall und hielt sich bei Sauwetter immer unter dem Dach auf. Jetzt steht sie in einem anderen Stall bei mir in der Nähe und dort laufen 6 Pferde ganzjährig auf 4ha gut strukturierter Weide, eigentlich ein Traum. Im Sommer finden die Pferde in einem ca 500m² großen natürlichen Unterschlupf Schutz vor Insekten und der prallen Sonne . Nur im Winter hat der Schlupf nur Matsch und keine Blätter mehr, also nicht nutzbar. Im Sommerhalbjahr sind die Pferde 24 Stunden draußen, im Winterhalbjahr von hell bis dunkel, den Rest der Zeit in einer Innenbox.
Seit das Wetter so kühl-nass ist, läßt sich meine Stute nur noch ungerne anfassen und heute Nacht hatte sie sehr weichen Kot. Jetzt überleg ich, ob ich ihr schon diese Jahr eine Regendecke kaufen soll. Wenn sie nächstes Jahr unter dem Sattel ist, soll sie auf jeden Fall eingedeckt werden, damit sie nicht soviel Fell schiebt. ........


das war mein Frage vor 2 Wochen, dann wurde das Wetter besser, insgesamt wärmer und etwas trockener .............Pauli ließ sich wieder normal anfassen und äppelte normal.
Gestern war es wieder nass kalt, abends durfte ich sie wieder nicht anfassen und heute Nacht hatte sie wieder sehr weicher Kot (kein Kotwasser sodnern eher 'Bullshit')

Heute morgen war sie wieder 'warm und trocken' und ich durfte auch wieder überall anfassen..........

aber irgendetwas widerstrebt sich in mir, ein so junges Tier einzudecken und sagt mir, da muss sie jetzt einfach mal durch .....
abher auf der anderen Seite ist es ja noch nicht wirklich kalt, und was soll ich erst dann machen, wenn wir hier Winter haben .......... Tempoeraturen um den Gefrierpunkt, viel nass (Regen) und Matsch. Einsperren ist keine Lösung, und einen Padock oder Weide mit Unterstand haben wir nicht.

achso, PSSM ist n/n getestet, und Heu bekommt sie nachts satt und genug und auf der Weide können sie auch noch gut fressen

Grüße Christiane


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BeitragVerfasst: Samstag 28. November 2009, 18:35 

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Hallo Christiane!

Grundsätzlich bin ich kein Fan vom Eindecken da ich mir nicht vorstellen kann, dass die Fellpflege funktioniert und das Mikroklima unter einer Decke Hautinfektionen eher begünstigt. Nun bin ich glücklicher Besitzer eines Robust-Paints: Im Oktober schiebt er Teddy-Fell und sieht aus wie ein Jack-Russel Terrier. Ich habe ihn heute Mittag vermascht und nass von der Weide geholt, Schlamm runter geschrubbt, Sattel drauf und gut ist´s. Kurze Trainingseinheiten bis 30min funktionieren so problemlos, nach winterlichen Wochenendausritten muß ich aber eine Stunde zum trocknen unter einer Abschwitzdecke kalkulieren.
Trotzdem gibts auch bei ihm ganz selten mal ´ne Decke: Bei anhaltend nass-kaltem Wetter um den Gefrierpunkt oder wenn Tier Leistung bringen mußte und am nächsten Tag wieder bringen muss, z.B. bei Wanderritten im Herbst oder Frühjahrsturnieren im Sauerland: Dann wird er abends warm und wasserdicht verpackt. Sonsten wird er steif und rückenempfindlich. Dann macht ihm die Arbeit keinen Spass mehr.
Wegen Kälte allein -ohne Feuchtigkeit- würde ich mein Pferd nicht eindecken, es sei denn er wäre Leistungssportler und das Winterfell würde intensives Training im Winter unmöglich machen.

In Bezug auf dein Pferd denke ich,dass eine Zweijährige doch erheblich empfindlicher auf Nässe und Kälte reagiert als ein voll ausgewachsenes Pferd. Kälte ist egentlich kein Problem aber Wind und Nässe setzt vielen Pferden zu, ich würde mir einen wind- und regengeschützten Unterstand auf der Weide wünschen.
Wenn das nicht möglich ist wäre die Sache klar: Da Dein Pferd doch eindeutig "schlecht drauf" ist wenn´s nass-kalt war, Du aber im Moment das Problem mit dem langen Fell nicht hast da Pferd ja noch ungeritten ist, würde ich das Tier bei Nässe eindecken, bei trocken-kaltem Wetter nicht. Dann bekommt sie vieleicht noch etwas Fell und kann sich noch ewas "abhärten!"

Liebe Grüße Arnd


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BeitragVerfasst: Samstag 28. November 2009, 19:30 

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Hallo Christiane,

ja die Frage Eindecken oder nicht ist immer so eine Sache. Ich denke da kommen immer viele Faktoren zusammen. Das Pferd, die örtlichen Gegebenheiten, das Wetter...
So wie du es beschreibst würde ich das Pferd wahrscheinlich bei nassem Wetter eindecken. An den anderen Tagen würde ich es von Pferd abhängig machen.

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"Es braucht so lange wie es dauert" Ray Hunt


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BeitragVerfasst: Sonntag 29. November 2009, 07:51 
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hallo ihr beiden

so sehe ich es eigentlich auch, das man es eben vom Pferd abhängig machen muss. Interessant finde ich Arndt's Hinweis, das es ein junges Pferd ist und daher empfindlicher ............. so was denke ich immer erst bei sehr alten oder kranken Tieren oder eben nur bei ganz jungen Saugfohlen, - kälbern, -ferkeln etc.

Da ich ja nun doch schon länger am hin- und her überlegen bin, hatte ich mir mal paar Decken im Netzt angesehen und schwanke zwischen der Rambo California mit 100g Füllung oder einer ungefütterten Decke von Horseware oder Bucas.


Grüße Christiane


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BeitragVerfasst: Sonntag 29. November 2009, 13:31 

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Also Rambo bzw. Rhino Decken von Horseware kann ich nur empfehlen. Ich habe eine ungefütterte Rambo und eine Rhino mit 150g Füllung.

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"Es braucht so lange wie es dauert" Ray Hunt


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BeitragVerfasst: Montag 30. November 2009, 10:16 

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Hallo Christiane, ich würde statt Decke ein Weidezelt mit Hackschnitzeln drin aufstellen. Und ich würde einen Teil der Fläche (Futterplatz) mit diesen Platten vom Riedwiesenhof auslegen.

So praktiezieren wir es erfolgreich seit Jahren.

vG Paul


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BeitragVerfasst: Montag 30. November 2009, 10:18 

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Ach so... Arnd hat da nicht so ganz Unrecht. Nach meiner Erfahrung sind Quarter Horses als junge Pferde schon anfälliger für alles mögliche...

Im Gegensatz zu bspw Haflingern


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BeitragVerfasst: Montag 30. November 2009, 12:20 
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Hallo Paul,

die Weide gehört mir leider nicht, und ich möchte im Grunde auch, das das Pferd sich tagsüber auf der Wiese bewegt, und nicht im Unterstand steht. Stehen muss sie z.Zt. leider schon 16h in der Box..............

hoffentlich ist bald Frühling ;-)

Grüße Christiane


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BeitragVerfasst: Montag 30. November 2009, 12:36 

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Ja, bewegen sollen sich meine auch... aber bei diesem kalten Regen die letzten Tage, diagonal zum Boden, konnten sie sich zumindest zwischenzeitlich unterstellen und haben das auch gemacht. :mrgreen:

Sie bewegen sich nämlich auch nicht, wenn sie durchnässt frieren. Dann würden sie auch stehen... nur eben im Matsch.

Die Platten und das Zelt kann man ja später auch mitnehmen.


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BeitragVerfasst: Montag 30. November 2009, 18:04 
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jaja, ich kaufe dann für 3000EUR ein Weidezelt und ein paar Platten, und anschließend darf mein Pferd nicht in ihr Zelt.

Nein, ich habe ihr gerade eine Rambo California als 1-Pferd-Zelt bestellt . Die sollte am Mi oder Do kommen. Da bin ich mal gespannt, was sie dazu sagt .............

Grüße Christiane


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