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 Betreff des Beitrags: Hans Peter Kind
BeitragVerfasst: Montag 6. Mai 2013, 15:41 
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Hallo

In den letzten ausgaben des quarterhorse journal ist eine artikelreihe über die altkalifornische ausbildung erschienen. Der autor ist hans peter kind. Kennt den jemand von euch?
Im netz ist so gut wie nix über den mann zu finden. Die artikeln finde ich recht gut. Die erklärungen sind nachvollziehbar beschrieben. Macht auf mich einen runden und fundierten eindruck.
Ich finde es auch sehr gut, einmal solche themen und nicht nur turnier-drill zu lesen.
Wäre neugierig weitere infos oder erfahrungen zu lesen.

so long


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 Betreff des Beitrags: Re: Hans Peter Kind
BeitragVerfasst: Freitag 10. Mai 2013, 17:31 
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War es dieser Text? http://hof-hagenort.de/altkalifornische-reitweise

Hier geht es auf jeden Fall zu seiner hp..


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 Betreff des Beitrags: Re: Hans Peter Kind
BeitragVerfasst: Freitag 10. Mai 2013, 21:30 
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Der letzte Absatz des Artikels gefällt mir - der trifft den Nagel auf den Kopf!

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Liebe Grüße
Sorrel & die Jungs

„Jedesmal, wenn du alle Antworten gelernt hast, wechseln die Fragen.“ Oliver Otis Howard (1830-1909)


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 Betreff des Beitrags: Re: Hans Peter Kind
BeitragVerfasst: Samstag 11. Mai 2013, 22:11 
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Leider fehlt mir bei seiner praktischen Reiterei die Harmonie mit dem Pferd. Da widersprechen sich Theorie und Praxis.

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 Betreff des Beitrags: theorie und praxis
BeitragVerfasst: Sonntag 12. Mai 2013, 14:53 
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Hallo ihr

Die seite ist ja recht nett und schön. Die referenzen klingen auch ganz gut.
Der artikel ist eine gute zusammenfassung und eigentlich nix neues.

@su: plauder doch mal aus dem nähkastchen, bin neugierig.
Habe die erfahrung gemacht dass der schein öfters trügt. Wäre schön wenns nicht so ist, denn trainer auf dem gebiet der ak sind ja wohl eher spärlich zu finden.
Bei uns in österreich ist da total tote hose, leider....

so long herbert


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 Betreff des Beitrags: Re: theorie und praxis
BeitragVerfasst: Sonntag 12. Mai 2013, 16:55 
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Zitat:
Der artikel ist eine gute zusammenfassung ...
Der verlinkte Artikel von H.P. Kind enthält, was die Geschichte betrifft, massenweise Fehler, beginnend mit: "Die Altkalifornische Reitweise oder besser "Vaquero Horsemanship" gehen zurück bis zum Jahr 1598, als Don Juan de Onate, einer der vier reichsten Männer Neu Spaniens, des heutigen Mexikos, die Besiedlung Kaliforniens mit Rindern und riesigen Cattle Ranches einleitete.

Alta California wurde erst ab dem späten 18. Jahrhundert in nennenswerter Weise von den Spaniern bzw. ihren mexikanischen Nachkommen besiedelt, und erst ab dem frühen 19. Jahrhundert (nachdem Mexiko sich von Spanien losgesagt hatte) entstanden die großen Haziendas.
Im übrigen geht die altkalifornische Reitweise zurück auf die üblichen europäischen höfischen und Arbeits- Reitweisen vor der Einführung des "Englischreitens" (das erst nach der Schlacht von Waterloo, in der Napoleon von den Briten und Preußen geschlagen wurde, allmählich in Europa vorherrschend wurde).

Weiter schreibt er: " Mit dem Beginn der Rinderindustrie entstand natürlich der Bedarf an qualifizierten Arbeitern, die vom Pferd aus in der Lage waren, sämtliche Aufgaben beim Treiben, Hüten und Transportieren von Rindern zu übernehmen"

Die "Rinderindustrie" (wie z.B. in Texas) gab es in den Gebieten der Vaqueros gar nicht; es wurden weder Rinder transportiert, noch Fleisch verkauft. Rinder wurden zweimal jährlich zusammen getrieben, bestialisch abgeschlachtet, und dann lediglich die Häute und das Fett verkauft.

Weiter: " Angelernt wurden die ersten Vaqueros von ihren spanischen Vorgängern, die das gesamte Wissen der Pferdeausbildung der damaligen Zeit aus Andalusien nach Kalifornien trugen, von wo der Berufszweig des Vaqueros in andere Regionen der USA ausschwärmte."

Die ersten Vaqueros waren nicht angelernte American Natives und andere, sondern die spanischen Vaqueros selbst. Diese trugen auch nicht das Wissen nach Kalifornien, sondern zunächst einmal nach Mexiko. Auch stammten weder das Wissen noch die Vaqueros nur aus Andalusien, sondern vielmehr aus "al Andalus", eine Bezeichnung aus der Zeit der Berber (fälschlich Mauren genannt) für das gesamte von ihnen besiedelte bzw. besetzte Gebiet der iberischen Halbinsel.

Wenn man wie er einen Artikel veröffentlicht, sollte man, wie ich finde, sauber recherchieren und sich an die Tatsachen halten!

Zitat:
Der letzte Absatz des Artikels gefällt mir - der trifft den Nagel auf den Kopf!
Da stimme ich zu.

Liebe Grüße,
Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: Hans Peter Kind
BeitragVerfasst: Sonntag 12. Mai 2013, 18:02 
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Und so schlecht wie der Artikel recherchiert ist, so scheint es sich durch sein Leben zu ziehen. Mehr Schein als Sein.
Wer selber recherchieren möchte. Herr Kind hat vor kurzer Zeit mit Jean Claude Dysli in Cooperation eine Reitakademie ins Leben gerufen, vor der jetzigen JCD Riding Academy, aus der sich JC kurz nach der Gründung zurück gezogen hat weil er sich nicht mit der Reitweise und der Art und Weise des Umgangs mit den Pferden von Herrn Kind identifizieren konnte.
H. P. Kind hat Glück gehabt und hat eine solvente Ranchbesitzerin hier in der Nähe kennen gelernt und konnte von Andalusien direkt dort einziehen ;) Dort habe ich ihn auch bei einem Kurs ansehen können um mir selber ein Urteil zu bilden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Hans Peter Kind
BeitragVerfasst: Sonntag 12. Mai 2013, 19:38 
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Geschlecht: männlich
Su hat geschrieben:
Und so schlecht wie der Artikel recherchiert ist, so scheint es sich durch sein Leben zu ziehen. Mehr Schein als Sein.

Ist im netz , wie man sieht, leicht möglich.

Su hat geschrieben:
Wer selber recherchieren möchte. Herr Kind hat vor kurzer Zeit mit Jean Claude Dysli in Cooperation eine Reitakademie ins Leben gerufen, vor der jetzigen JCD Riding Academy, aus der sich JC kurz nach der Gründung zurück gezogen hat weil er sich nicht mit der Reitweise und der Art und Weise des Umgangs mit den Pferden von Herrn Kind identifizieren konnte.
H. P. Kind hat Glück gehabt und hat eine solvente Ranchbesitzerin hier in der Nähe kennen gelernt und konnte von Andalusien direkt dort einziehen ;) Dort habe ich ihn auch bei einem Kurs ansehen können um mir selber ein Urteil zu bilden.


War das "pro equi dignitas" ? Darüber bin ich auch gestolpert, aber man findet nicht wirklich was im netz dazu. Na dann werden wir den mann einfach abhaken, auch recht.


Danke dir Thomas, wieder was dazugelernt, bevor man über geschreibsel im netz urteilt sollte man es genau lesen, überfliegen reicht offensichtlich nicht.
Bei genauem lesen hab ich dann doch noch kopfschütteln bekommen ...

so long herbert


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 Betreff des Beitrags: Re: Hans Peter Kind
BeitragVerfasst: Sonntag 12. Mai 2013, 20:25 
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Oh nein, ob abhaken oder nicht muss jeder selber entscheiden nachdem man sich selber ein Urteil gebildet hat. Das oben Geschriebene ist nur meine persönliche Empfindung.

Ja, Pro Equi Dignitas, genau. Da sind dann auch noch einige Mitgliedsbeiträge geflossen und versunken. Jean Claude hat sich ziemlich offen und ehrlich sich dazu geäussert.
Bis heute habe ich von Herrn Kind trotz mehrfacher Nachfrage keine Kündigungsbestätigung. Bin sehr verwundert, das so jemand für das Quarter Horse Journal arbeiten darf.

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