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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: schlechtes Horn nach Hufgeschwür
BeitragVerfasst: Donnerstag 8. April 2010, 14:10 
Administrator

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Pauli hatte Anfang September, also vor 7 Monaten einen Stein, der v.re., der die weiße Linie hochgeklettert ist dort starke Schmerzen verursacht hat. Der TA hat den Stein rausgeschnitten. Sofort danach ging es Pauli auch deutlich besser. Trotzdem hatte sie 1 Woche Boxenhaft + Rivanol. Es kam aber kein Eiter und nichts hat gesutcht oder so, war also die ganze Zeit trocken. Die Lahmheit war ja auch sofort besser und am nächsten Tag weg. Nur produziert sie leider an der Stelle immer noch minderwertiges Horn, und dort sit die weiße Linie auch gezerrt und es gehen immer wieder Steinchen rein.

Habt ihr Ideen, was ich da machen kann? Ansonsten hat sie nämlich Top Hufe von bester Hornqualität. Es müsste also entweder über die Bearbeitung oder über z.B. Keralit oder sowas versucht werden, an der Stelle zu helfen (evt. auch äußerlich angewendete Schüsslersalze oder was auch immer)

Grüße Christiane


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BeitragVerfasst: Mittwoch 14. April 2010, 13:10 

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Wenn die weiße Linie gezerrt ist, hat die Hufwand über die Lamellen keine richtige Verbindung mehr zum Huf. Du kannst das nur beheben, indem Du den Druck von der Hufwand nimmst.
Raspel die Hufkante bis zur Wasserlinie, im Extremfall bis zur weißen Linie schön rund. So hat der Huf eine gute Abrollmöglichkeit und keinen Druck mehr auf die Hufwand. Die Hufwand sollte nicht über die Hufsohle überstehen. Durch den Druck auf die Hufwand will sie nach außen weg und zerrt die weiße Linie. Nach diesem Priniz (Vorbild ist der Wildpferdehuf) arbeiten mittlerweile viele Barhufpfleger mit großem Erfolg, weil hier heist es: weniger ist mehr. http://www.naturhuf.com/html/nhc-profis.html


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BeitragVerfasst: Mittwoch 16. Juni 2010, 09:35 

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Ich wäre ehrlich gesagt mit solchen Arbeitsanleitungen vorsichtig. Da ich selber seit einigen Jahren mit dieser Methoden Hufe mache weiß ich wie schnell das auch in die Hose gehen kann. Es ist mir nie bei einem Kundenpferd passiert, daß ich eins plattgeraspelt habe (sprich Wand zu kurz gemacht und zu stark berundet), weil es mir vorher "zum Glück" bei meinem eigenen Pferd passierte. Natürlich wächst alles wieder, daher ist es kein Weltuntergang, aber es gehört zum Raspeln und Schneiden einiges Wissen, Übung, Erfahrung und ein gutes Augenmaß. Was das eine Pferd braucht verträgt ein anderes noch lange nicht. Das kann ein Laie, wenn er sich nicht wirklich ausgiebig damit beschäftigt hat, nicht ohne Anleitung leisten.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 17. Juni 2010, 12:17 

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wenn du die hufwand von außen im unteren bereich ca. eine raspelbreite hoch an der stelle leicht bersapelst (feine seite 4 mal rüber) nimmst du den hebel an der stelle aus der wand und gibts dem huf die möglichkeit von oben gesundes horn nachzuschieben...


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BeitragVerfasst: Donnerstag 17. Juni 2010, 12:42 
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ich habe eine Hufraspel von Dick (Turf) die mir für Pauli viel zu groß und schwer ist.

Was für Hufraspeln habt ihr denn bzw. könnt ihr empfehlen. Wie sind denn die kleinen gebogenen?

Christiane


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BeitragVerfasst: Donnerstag 17. Juni 2010, 13:13 

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Am Anfang tut man sich leicht mit einer kurzen Raspel, stellt dann aber mit mehr Übung fest, dass die lange schwere Raspel einfach die bessere ist! Die kurze ist zu kurz, um von innen nach außen waagrecht über den Tragrand zu raspeln und mit einer gebogene machst Du dann "Bögen" rein, wo keine hin sollen. Übung macht den Meister. Nimm die lange "Dick".


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BeitragVerfasst: Donnerstag 17. Juni 2010, 15:34 

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dick ist OK ich rasple lieber mit safe edge, aber ist ne glaubensfrage


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BeitragVerfasst: Donnerstag 17. Juni 2010, 15:35 

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dick ist OK... ich rasple lieber mit safe edge, aber ist ne glaubensfrage


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