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BeitragVerfasst: Freitag 24. September 2010, 09:19 
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Auch von mir ein herzliches Dankeschön für die Bilder und den Bericht.

Beim Lesen sind mir ein paar Fragen bzw. Ideen in den Sinn gekommen.

1. die Losgelassenheit ist die Grundlage jeglicher Reiterei, ohne sie geht gar nichts............

2. Fehler die der Reiter macht ..... Hackamore vs. Wassertrense und das 'Austesten' von Jungpferden
mein Stütchen wurde ja quasi von Anfang an nur in der Hackamore geritten ....... und das lief auch alles bestens. Als ich dann mit 'aus dem Zirkel wechseln' Anfing, baute sich nach und nach im Trab eine Verspannung auf, dann wollte sie irgendwann nicht mehr wechseln und ich fing an mit deutlicheren Schenkel bzw.Sporenhilfen und mehr Hand zu 'korrigieren was dann in einer 'Frakigkeit' vom Pferd gegen mich endete... Fazit der Zuschauer: die testet dich aus, setzt dich durch...................

Fakt aber war, das ich im Schritt 0 Probleme mit der Übung hatte, im Trab es bei mir nicht klappte.........aber bei der RL aber schon.............Der Fehler von mir war, dass ich mit immer stärkeren Schenkel und Zügelhilfen rechts 'gebrüllt' habe, während mein Rumpf immer lauter links geschrien hat........................ und obwohl ich diesen Fehler von mir kenne und ihn weiß, mache ich ihn immer wieder...............ich denke diesen Fehler kann man mit der Wassertrense 'ausdiskutieren' so nach dem Motto wenn ich die sage doof wird mit 3 fff geschrieben, dann hast du das gefälligst so zu schreiben.......mit der hack geht sowas aber nicht........


3. meine Reitlehrerin hält nicht viel von Schenkelweichen und auch nichts von modernen Vorhand. bzw. Hinterhandwendungen weil sie lediglich eine Gehorsamsübung darstellen und keinerlei gymnastischen Wert haben. Wir fragen aber jetzt schon regelmäßig Schulterherein und Travers im Schritt ab, daraus wird dann irgendwann die Traversale und dann die Volltraversale, mit der man ein dann geradegerichtets Pferd seitwärts schicken kann

die Vh-Wendung hat keinerlei Wert,geht nur auf die Gelenke, die Hh-Wendung reiten wir als Kurzkehrt..............

wie war da denn bei eurem Kurs bzw. wurde soetwas angesprochen?)

4. ich würde evt. nächstes Jahr gerne ein Jeff Sanders Kurs (evt. auch mit Rindern) bei uns veranstalten.........Raum Koblenz (zwischen Frankfurt und Köln) wieviele Teilnehmer hattet ihr und besteht evt. Interesse?

Christiane


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BeitragVerfasst: Freitag 24. September 2010, 13:10 

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Zuletzt geändert von JustaPeachOfaGirl am Freitag 1. April 2011, 18:37, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Freitag 24. September 2010, 13:57 
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ja, es hat Vorteile wenn man nicht fahren muss, aber als Organisator kann man auch nicht so konzentriert am Kurs teilnehmen............. (gründlich überlegn, was man will)

du hast natürlich recht mit den Hindernissen...............und gerade an das Tor habe ich noch gar nicht gedacht, wobei ich sehr gerne die klassischen Trailhindernisse reite .also auch da noch mal scharf nachdenken.........

wie sieht das denn mit dem späteren Spin aus, falls ich nicht lieber in Richtung Galoppirouette möchte, wenn ich die HhWendung direkt als Kurzkehrt reite?

Spin habe ich bisher nur auf einem ausgebildeten Pferd aus einer Kontervolte raus nachgeritten.......

Christiane


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BeitragVerfasst: Freitag 24. September 2010, 17:30 

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BeitragVerfasst: Freitag 24. September 2010, 18:23 
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die fehlende Vorwärtstendenz................die Pferde sollen in der Drehung eine minimale Vorwärtstendenz haben, und nicht nach hinten .....aber wenn man z.B. cutten möchte, dann sollten sie wohl doch eher nach hinten denken ..................

na villeicht maile ich mal Richard Caldwell an. Mit dem hatte ich schon öfters Kontakt......................

Christiane


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BeitragVerfasst: Freitag 24. September 2010, 19:53 

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BeitragVerfasst: Samstag 25. September 2010, 14:09 

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...nur paar Gedankenanstöße zu vaquerohorsemanship:

Aus dem Zirkel wechseln beinhaltet an Punkt X das Geraderichten für wenigstens 1-2 Pferdelängen. Ich denke, daß das sehr oft nicht ordentlich geritten wird und daher diese Probleme kommen können. Im Schritt hats Pferd meist noch genug Zeit, das irgenwie selber sich zu "holen", aber im Trab geht das schon nur noch schwer. Ich würde daher immer zugunsten Pferd den Wechsel laaaange vorbereiten, eher mehr geraderichten und mit dem PFerd zusammen die neue Biegung "finden". Es ist logisch, denke ich, daß Reiterfehler diesbzgl. in der Hack viel schwerer ins Gewicht fallen, als auf Snaffle z.B. Jeff weist daher auch explizit immer darauf hin, daß man auch bei Stand-Übungen und Wechseln der Stellung im Falle von Mißverständnissen eben clear sein muß und durchaus kurz vw reiten sollte, um die neue Stellug/Biegung/Richtung dem Pferd ordentlich zu erklären. Die Hack kann schnell mißverständlich (rückwärtswirkend) werden, wenn Pferd Kopf z.B. links hat und man rechts den Zügel aufnehmen will.

VH/HH Wendung: Das sind vorbereitende Übungen für ein Pferd, was hinterher dem Druck weicht. Ich halte sie für unerläßlich. Vor dem Hintergrund des "Erklären in kleinen Schritten" fürs Pferd. Wer seinem Pferd erklärt, daß HH auf Schenkeldruck zu weichen hat und VH auf seitwärtsweisenden Zügel + Bein und das Kopf geben auf direct rein und VW und RW auf feine Druck-weichen Signale installiert hat, der kann "alles reiten". Reiten ist doch nichts weiter als Kopf + VH + HH getrennt voneinander bewegen zu können in beliebiger Geschwindigkeit und Richtung. Ich kriege immer zuviel, wenn reiten so "verkompliziert" wird im Sinne von "gymnastisch wertvoll", dabei aber das Erklären ans Pferd vollkommen außer Acht gelassen wird. Weichen auf Druck ist ein schlüssiges Programm für Pferde. Wenn das ordentlich aufgebaut ist, ist das IMMER Gymnastik. Es ist doch viel schlauer, diese Einzelteile zu erarbeiten und dann zusammenzusetzen "nach bedarf". Wenn aber ein Reiter sofort Travers reiten will als Bewegungsmuster, dann bekommt er im besten Fall ein abgespeichertes Programm "Travers" in sein Pferd...kann das aber nur noch schwer beeinflussen oder abwandeln.

Pferde sind "musterverliebt" und es sollte immer unser Bestreben sein ein "Follow a feel" zu erreichen, kein Abarbeiten von Bewegungsmustern. Diese Regeln kommen aus dem NH (Parelli jedoch betreibt gegenteiliges, also Muster, wo man nur hinsieht...), interessanterweise hat Jeff bei fast jeder Übung drauf hingewiesen, daß man immer alle Übungen abwandeln soll, sobald man Vorwegnahme seitens des Pferdes findet.

HH-Wendung als Kurzkehrt: Nützt einem nix, wenn man hinter einer Kuh her ist...das ist einfach klassische Dressur vs. Cowboyarbeit. Ich will beides reiten können, eben einfach nach Bedarf. Da isses wieder: Das unschöne Muster...nur eins können ist kontraproduktiv. Jeffs Frau reitet klassisch Dressur. Sie bereitet den turn/spin aus dem Travers heraus vor, Jeff macht genau das Gegenteil. Beides funktioniert, denn beides ist gut geritten nix weiter als ein auf Druck weichendes gehorsames Pferd.


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BeitragVerfasst: Samstag 25. September 2010, 14:55 

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BeitragVerfasst: Samstag 25. September 2010, 15:27 

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na, ich meinte nicht "bringt nix", aber es ist halt eine Vor-Übung/Station/Abwandlung. Du reitest ja keine Kurzkehrt an der Kuh. Du nutzt die Kurzkehrt zur Verfeinerung der Hilfengebung (follow a feel). Es ist halt Gymnastik. Ich möchte im Turn auch halt "alles" können, also auch ein "keep moving" der HH meinem Pferd verdeutlichen können, ebenso wie ein "stoß dich ab".

Ich pers. reite fast keine Spins oder so etwas, da ich nen schlauen Herrn Pferd habe, der überall sofort die Muster erkennt und dann "Selbstläufer" wird. Fand auch eine ander Übung aus dem Kurs gut zum Stop: Ganze Bahn galoppieren, dann PFerd nach innen verschieben und dann stoppen. durch das Verschieben der HH kommt diese besser unter den schwerpunkt ergo wird der Stop fürs PFerd viel leichter, incl. gutem Lerneffekt fürs Pferd. HH-Kontrolle halt auch hier total hilfreich.

Andere schöne Sache: Rückwärts-8 in Innenstellung. Das hab ich als Hausaufgabe mitgenommen. Bisher bin ich nur RW-Volten mit Innen-sowie Außenstellung geritten, denn darüber bekommt man auch wunderbar die Turns mit untergeschobener HH dem Pferd erklärt. Auf ne 8 RW bin ich nicht gekommen. Sehr geile Sache.

Äh, Details zum Kurs, wir waren 9 Reiter, insgesamt so um die 30 Zuschauer an beiden Tagen zusammen. Ich war zu "billig", muß nächstes Jahr die Preise etwas anziehen. Bin nur mit ach und Krach +/- 0 rausgekommen.

Heute haben wir einen halbseitigen Artikel im Lokalen Teil der Tageszeitung mit 2 Fotos...bin voll stolz... ;-)


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