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BeitragVerfasst: Freitag 10. September 2010, 10:38 

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...schreib mir mal deine email adresse, ich schicke dir dann den offiziellen Flyer, da steht alles drauf, wo, wann, etc. Zuschauer müssen sich bis Sonntag verbindlich angemeldet haben, da ich Essen besorge und Montag die endgültige Teilnehmerzahl an den Caterer gebe. Wer danach kommt, muß hungern... 8)


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BeitragVerfasst: Mittwoch 22. September 2010, 09:27 

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:lol:


Zuletzt geändert von Olly am Sonntag 27. März 2011, 08:50, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 22. September 2010, 19:58 

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Total klasse.... :-D :-D :-D
Es war zwar ne Masse Arbeit, aber wat tut man nicht alles für die Traditionen, was?
Ich bin grad dabei die über 600 Fotos anzugucken. Hab für hier mal so ein paar kleinergespeichert.
Enjoy! 8) Bild
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BeitragVerfasst: Mittwoch 22. September 2010, 20:04 

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Sehr interessant, jemandem wie Jeff Sanders bei der Arbeit zu zuschauen!
Ich habe auch viele Fotos, muss sie nur erstmal auf den Pc überspielen.

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"Es braucht so lange wie es dauert" Ray Hunt


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BeitragVerfasst: Mittwoch 22. September 2010, 20:14 

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oha, warst du diejenige, die so oft "im Dreck gekniet" :-D hat und auch mit einer Spiegelreflex fotografiert hat?
Wenn ja, ich hätte seeeeeeehr gern deine Fotos, da unsere doch echt leider oft unscharf sind. Die Kamera war neu und Männe nicht geübt darin...


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BeitragVerfasst: Mittwoch 22. September 2010, 22:11 

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ja ich habe schon manchmal "im Dreck" gekniet" :lol:
aber wirklich gut Fotografieren kann ich auch noch nicht...aber trotzdem ein paar Eindrücke...mehr kommen wenn ich Zeit habe...
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"Es braucht so lange wie es dauert" Ray Hunt


Zuletzt geändert von Naemi am Donnerstag 30. September 2010, 14:00, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 23. September 2010, 08:03 

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...ach, was schön....*seufz*
Wie kriegst du das denn hin, daß die Bilder so groß geblieben sind beim Hochladen? Meine sind irgendwie automatisch verkleinert worden. :evil:


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BeitragVerfasst: Donnerstag 23. September 2010, 08:25 

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Das sieht alles schön harmonisch aus! :-D


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BeitragVerfasst: Donnerstag 23. September 2010, 10:19 

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ok, jetzt, wo die Romantik abgehakt ist, kann ich ja mal was zum "Sachlichen" schreiben. :lol:

Dieser Kurs war ja bedeutend anders gelagert, als Jeffs 1. Kurs in der Eifel. Bei uns ging es wirklich "nur" ums reiten. Es wurden zwar gegen Ende noch ein paar Ropes geschwungen, allerdings gings da dann immer noch ums Positionieren des Pferdes.

Wir haben Freitag abend begonnen mit einem introductional evening, wo eine Menge Hackamores auf dem Tisch lagen und herumgereicht wurden, damit man mal fühlen kann wie sich div. Flexes anfühlen und versch. Heelknots, Nosebands, etc. so aussehen. Dasselbe galt für Mecaten, und auch Bits. Jeff hat auch das Spade Bit erklärt, Focus lag aber eben auf der Hackamore. Es war eine lockere entspannte Runde, denke, ich war die einzige, die echt streß hatte, weil das nunmal mein 1. Kurs als Ausrichterin war, ein Teilnehmer verspätet ankam und ne Box nicht eingestreut war, etc?so Kleinkram halt, der einen nicht auf dem Stuhl sitzen lassen kann. Wir habens gemütlich ausklingen lassen und waren pünktlich (gsd?) im Bett.

Am Samstag ging es los mit Paßformüberprüfung und Justierung der Hackamores, Knoten nochmal erklären, etc. Dann grundlegende Bodenübungen zum Erklären des Hacks fürs Pferd. Seitwärtsweisende Hilfen werden fürs Pferd erklärt. Zuerst mit Leadrope um Pferdepo zum Lösen der HH, dann ums Cantle, dann ums Horn, um das Pferd zu sensibilisieren auf eher eng geführte Hände. Wichtig: Wenn Verwirrung seitens des Pferdes auftritt, einen Schritt zurückgehen, um so weit es geht, Verspannungen im Pferd zu vermeiden. dieser Hinweis war so mit der Rote Faden durch den Kurs: Man kann im Hackamore nix erzwingen, daher immer besonders drauf achten, die Übungen in möglichst kleine Teile aufzusplitten und immer bereit sein, einen Schritt zurück zu gehen. Jeff hat mir hinterher noch erzählt, daß er es bei sehr vielen Reitern erlebt, daß sie nicht in der Lage sind, die Verspannungen in ihrem Pferd zu fühlen. Das ist aber elementar in der Hackamore, weil verspannte Pferde die gewünschte Beweglichkeit überhaupt nicht leisten können (HH unterbringen, große Gelenke beugen, etc.) und das Ganze schnell in Frustration auf beiden Seiten mündet.

Ich muß sagen, daß ich mich genau über diese Dinge superdoll gefreut habe, denn ich denke, dieses "Wissen" kommt u.a. auch durch seine Kenntnisse im Aikido. Dann: Ich bin im Natural Horsemanship "großgeworden", welches nicht =Parelli ist im übrigen. Im (seriösen) NH gibt es den Wunsch "nonconfrontal" zu arbeiten. Es ist nicht gleichbedeutend mit "gutschi-gutschi", also nix vom Pferd wollen, sondern der Focus zielt darauf ab, daß man sich als Mensch Gedanken machen muß, wie man Pferden was beibringt, sie voranbringt, ohne "Fronten" zu schaffen. Jeff meinte, es gibt 3 "Zustände" diesbzgl. im Pferd: Fliehen, Kämpfen, oder eben: Lernen. Es ist also mein Job, den gewünschten Progress für mein Pferd so aufzubauen, daß ich Backup-Lösungen habe und in Kleinstschritten nach oben aufbaue. Einfaches Beispiel: Sideways über eine Stange. Aufbau: HH weichen ok, VH weichen ok. Biegung im Kopf ok. Dann SW an Bande. Dann ohne Bande. Dann über Stange. Schlau sein heißt: Die Stange einfach parallel ca. 5 m von der Bande hinzulegen. Stange probieren. Wenns an der Stange scheitert, wenigstens Pferd über der Stange anhalten können. Entspannung abwarten. Dann einfach über die Stange an die Bande gehen und "zurück zum Bekannten" gehen. Keep it simple.

Dazu: Immer dran denken, daß Pferde uns spiegeln?d.h. mit einrechnen, daß ich nervöser bin, als sonst, wenn ich aufm Kurs Jeff was vorreiten "muß" *g*. Atmen nicht vergessen, ich muß meinem Pferd die Entspannung schon vorleben können?.und wenn ich das nicht kann, muß ich eben die Anforderungen kleiner halten. Man kann ein Pferd in der Hackamore eben zu nix zwingen.

Als Tasks sind wir die VH Wendungen und HH Wendungen dann geritten. Auf in den Hallensand gemalten Kreisen, 3 Größen, jeder konnte sich was nach seinem Könnenstand aussuchen. Leider verlassen mich hier die Erinnerungen, was wir noch alles im Detail gemacht haben (mein Handy hat leider geklingelt und geklingelt und gek?). Wir haben viel am Soft feel gearbeitet, also am leicht im Genick sein, Genick soll etwas höher als WR sein, es gibt keine "Pseudoversammlung" bei den Vaqueros, wo durch übertriebenen Beineinsatz (Sporen) der Rücken künstlich hochgebracht wird durch Kontraktion der Bauchmuskeln über den Sporn und der Kopf künstlich tief. Das Genick MUß hoch. Nase kurz vor oder in der Senkrechten. Auf keinen Fall mehr. Schränkt sonst das Gesichtsfeld des Pferdes auf gefährliche Weise ein. Das ist einfach nix für "Draußen-Pferde". Er hat an einem abgesattelten Pferd erklärt, wie Versammlung entsteht, nämlich von hinten nach vorn. Und wie sehr die Übungen aus dem Hüte-Alltag genau dabei helfen, den Pferden das Unterbringen der HH nahezubringen (nonconfrontal).

Thema Release, Slack im Zügel:
Zügel wegschmeißen ist nicht gut. Pferde brauchen vor allem in der Lernphase "Führung", besser ist immer zwischendrin kurz release zu geben, ohne die Zügel ganz wegzutun. Gleiches gilt für Schenkelhilfen. Nicht das Pferd ganz "allein" lassen. Beinhilfen werden pragmatisch eingesetzt, der Schenkel muß dort sein, wo man grad fühlt, daß einem das Pferd "ausbricht".

An Tag 2 haben wir grundlegendes zum Neckreining geübt, der Zügel darf wirklich nur angelegt werden, das Gewicht der Mecate oder des Romal Reins MUß ausreichen. Wenn nicht, dann direct rein zur Hilfe nehmen. Es gab ein nettes Spielchen, alle mußten eine Hand ausstrecken und sich gegenseitig abklatschen. Erst alle im Schritt, dann wurden vereizelte Reiter im Trab rumgeschickt und auch im Galopp. Dann haben wir Turns geübt, es gab viel Sitzkorrektur (insges. wurde viel am Sitz gearbeitet, finde ich total gut). Immer wieder Verweise drauf, den Verspannungsgrad im Pferd (und sich selbst) im Auge zu behalten. Stopps: Galopp an der Bande, dann Pferd seitwärts verschieben vom Hufschlag runter und DANN stoppen. Das hilft, dem Pferd zu erklären, daß die HH unter den Körper muß für effektiven Stop.

Am Nachmittag gab es einen kleinen Trail Parcours, in dem man üben konnte, eben wirklich die Sachen so aufzubauen, das es entspannt und motivierend fürs Pferd ist. Zuerst schön mit viel Druck allein Reiten vor allen Anwesenden *g*, danach durfte jeder für sich basteln an den tricky Hindernissen fürs jeweilige Pferd-Reiter-Paar. Was so ein bißchen Durchatmen doch ausmacht *ggg*. Danach gabs ein bißchen Rope-Arbeit für Anfänger und ein PFerd bekam zum 1. Mal ein Spade ins Maul, um zu zeigen, wie man das macht. Ebenso Erklärung zum anbringen der Fiador an Hackamore.

...mich hat besonders gefreut, daß unser Gast aus Andalusien, (TA und NH-Trainer und an der Universität der Tierärzte dort für Equine Behaviour unterrichtend tätig) "upgraden" konnte vom reinen Zuschauer zum Mitreiter auf einem PFerd eines anderen Teilnehmers, der 2 Pferde mitbrachte.

Fazit: Für mich ist Jeff die perfekte Ergänzung zu meinem NH-Training. Es ist fast so, als würde mein Lieblingstrainer Steve Halfpenny in "ein bißchen geschrumpft" + fancy gekleidet vor mir stehen. ;-) Also: Nächstes Jahr wieder!


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BeitragVerfasst: Donnerstag 23. September 2010, 17:07 

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Zuletzt geändert von JustaPeachOfaGirl am Freitag 1. April 2011, 17:36, insgesamt 1-mal geändert.

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